Österreichische Schweineproduktion: Positives Beispiel für Nachhaltigkeit

In letzter Zeit sind Begriffe Regionalität, Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit sehr häufig genutzt. Doch wer leistet wirklich seinen eigenen Beitrag dazu und bewirkt etwas Positives? „Unsere Bäuerinnen und Bauern mit ihrer aktiven Bewirtschaftung von Grund und Boden, mit flächengebundener Veredlungsproduktion und mit ihrer in Generationen denkenden Wirtschaftsweise jedenfalls!“, ist Bauernbund-Bezirksobmann Leopold Keferböck überzeugt.

Die vor Ort produzierten Lebensmittel sind nicht nur klimafreundlich und regional. Sie werden auch nachweislich nach strengen Umwelt- und Tierschutzstandards hergestellt.

Kreislaufwirtschaft bedeutet, dass anfallende Dünger aus der Tierhaltung in dem Boden wieder zurückgeführt werden und somit wieder Grundstein für neue Nahrungs- und Futtermittel sind.

Die österreichische Schweineproduktion ist ein positives Beispiel für Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft. Höchste Standards bei Fütterung, Tierschutz und Haltung untermauern dies. „Behauptungen diverser NGOs, in Österreich passiere ‚industrielle Massentierhaltung‘, sind völlig unbegründet und auf das Schärfste zurückzuweisen!“, zeigt Leopold Keferböck klar seinen Ärger über die falschen Aussagen.

Um die so wichtige Versorgungssicherheit bei Lebensmitteln auch in Zukunft aufrecht erhalten zu können, braucht es stabile, faire und vor allem praktikable Rahmenbedingungen zur heimischen Produktion. Es braucht auch einen Schulterschluss zwischen Produzenten, Handel und Konsumenten bei Akzeptanz und Preisgestaltung, um allen (auch dem Landwirt) ein wirtschaftliches Überleben zu ermöglichen. Gerade bei Schweinefleisch ist der Preisverfall aufgrund der geringen Abnahme durch die Gastronomie eklatant.

„Hier appelliere ich einmal mehr an den Handel, faire Preis zu bezahlen. ‚Lockangebote‘ mit Fleisch sind leider zu Weihnachten und Silvester sehr beliebt. Fakt ist: Diese sind nur scheinbar billig. Langfristig zahlen alle drauf, weil dann der Bedarf mit importieren Fleisch gedeckt werden müsste, wo wir keine Gütesiegel und Kontrollmöglichkeiten haben!“, gibt Abg.z.NR Klaus Lindinger zu bedenken.

Regionalität
BB-Obmann Leopold Keferböck steht für regionale und nachhaltige Landwirtschaft ein und fordert eine faire Entlohnung deren Produkte.