Keine Vertrauensbasis mehr mit SPÖ-Bürgermeister
Die beiden Gemeinderäte machen unmissverständlich klar, dass ihr Rücktritt das Ergebnis eines massiven Vertrauensverlustes gegenüber dem SPÖ-Bürgermeister ist. Sie werfen ihm vor, die finanziellen Belange der Gemeinde sträflich zu vernachlässigen und kritisieren insbesondere:
- Einen nicht ausgeglichenen Rechnungsabschluss 2024, trotz wiederholter Beteuerungen positiv abzuschließen.
- Informationen, die erst wenige Stunden vor Sitzungsbeginn auf den Tisch kommen – ein unhaltbarer Zustand!
- Seit Beginn der Legislaturperiode können vom Obmann gewünschte Sitzungstermine für Voranschlag oder Nachtragsvoranschlag oft erst spät im Jahr abgehalten werden.
- Unrichtige Auskünfte über Finanzbedeckungen, die gegen bestehende Grenzen verstoßen.
- Die Vergabe von Aufträgen ohne jegliche Bedeckung im Voranschlag.
- Und nicht zuletzt die ständigen Versuche des SPÖ-Bürgermeisters, am Ausschuss vorbeizuarbeiten.
„Wir bedauern diesen Schritt zutiefst, sehen jedoch keine andere Möglichkeit“, erklärt Mayrhauser. „Eine transparente und vertrauensvolle Zusammenarbeit ist unerlässlich für eine funktionierende Gemeindepolitik.“
Zusätzlich verzichtet die ÖVP-Fraktion auf ihr Vorschlagsrecht zur Nominierung des Obmannes und dessen Stellvertreters im Finanzausschuss – ein klares Zeichen des Protests!
Auch die beiden anderen Gemeinderatsfraktionen (Anm.: FPÖ und Grüne) fühlen sich seitens des Bürgermeisters nicht ausreichend informiert.