„Trotz multipler Krisen blickt die Mehrheit der GenZ optimistisch in die eigene Zukunft”, hält ÖVP-Jugendsprecher Abgeordneter zum Nationalrat Bgm. Klaus Lindinger, Bezirksparteiobmann OÖVP Wels-Land, fest.
Wie sich die Jungen die Schule der Zukunft wünschen, haben sie klar artikuliert: Rund 96 Prozent der Befragten wünschen sich mehr Alltagswissen, wie etwa zu Finanzen oder Verträgen. Des Weiteren wollen sie mehr diskutieren und mitgestalten sowie fordern sie praxisnahe Inhalte. Digitalisierung und Künstliche Intelligenz ist für die junge Generation selbstverständlich. Sie wünschen sich aber dazu mehr Kompetenzen, die im Alltag und im späteren Berufsleben tatsächlich weiterhelfen.
Sicherheit und Sinn statt “Work-Life-Balance”
Im Arbeitsleben steht für 70 Prozent die finanzielle Absicherung im Vordergrund. Neben dem Sicherheitsaspekt nehmen Wertschätzung und eine sinnstiftende Tätigkeit zu. Die Ergebnisse zeigen, dass wirtschaftliche Sicherheit und persönliche Entfaltung für viele kein Widerspruch sind, sondern zusammen gedacht werden.
„Somit wird deutlich: Die Jungen wollen Leistung erbringen, doch sie soll Sinn machen”, hebt der Abgeordnete hervor. „Dieser Anspruch sowie das klare Bekenntnis (78 Prozent), wenn möglich Lebensmittel aus Österreich zu konsumieren, stimmen mich zuversichtlich”, so Lindinger. „Das unterstreicht die Bedeutung regionaler Produktion und zeigt, dass Herkunft und Qualität für junge Menschen eine wichtige Rolle spielen. Dass so viele junge Menschen bewusst zu heimischen Lebensmitteln greifen wollen, ist ein starkes Zeichen für unsere Landwirtschaft. Das zeigt, wie hoch das Vertrauen in die Qualität und Arbeit unserer bäuerlichen Betriebe ist. Es ist ein klarer Auftrag, die heimische Produktion zu sichern”, zeigt sich der Jugendsprecher zuversichtlich.
Interesse an Politik, Vertrauen stärken
Rund drei Viertel der jungen Menschen interessieren sich für politische Themen, gleichzeitig fühlt sich ein großer Teil nicht ausreichend vertreten.
„Die Studie macht deutlich, dass Optimismus und Gestaltungswille vorhanden sind. Wir müssen junge Menschen noch stärker in Entscheidungsprozesse einbinden. Diese Ergebnisse decken sich auch mit meinen Erfahrungen aus der Demokratiewerkstatt im Parlament. Auch hier erlebe ich großes Interesse der jungen Generation. Stärken wir also das Vertrauen der Jugend in die Politik – denn die Jugend in Österreich ist bereit, Verantwortung zu übernehmen und mitzugestalten”, so Lindinger abschließend.


