Landesrat Markus Achleitner: Offenhausener Kompetenzzentrum ist ein Vorzeigebeispiel

ein Vorzeigebeispiel der Raumordnungsnovelle ist in Offenhausen in Planung. Auf dem Areal der ehemaligen Gerberei Kainz entsteht ein Kompetenzzentrum, das Gewerbeflächen, Nahversorger und Gemeindeamt beherbergt. Raumordnungslandesrat Markus Achleitner überzeugte sich bei einem Lokalaugenschein von dem geplanten Projekt.

Landesrat Markus Achleitner war kürzlich in Offenhausen zu Besuch, um sich persönlich von dem geplanten Kompetenzzentrum einen Eindruck zu verschaffen. Grundeigentümer des rund 7.500 Quadratmeter großen Areals der ehemaligen Gerberei Kainz ist die Familie Daxl. Roland Daxl ist Chef des gleichnamigen Autohauses in Schlüßlberg.

„Seitens der Raumordnung ist alles geklärt. Der Rückbau des alten Objektes hat bereits begonnen. Das moderne Gebäude auf dem Grundstück der alten Gerberei soll einen Nahversorger, ein Geldinstitut sowie das Gemeindeamt und weitere Gewerbeflächen beheimaten. Das ist ein Vorzeigebeispiel, wie alte Substanz sinnvoll genutzt wird. Die Novelle des Raumordnungsgesetzes zielt genau in diese Richtung!“, betont Landesrat Markus Achleitner.

Durch diese Novelle rücken die Ortszentren wieder in den Fokus. Sie sollen belebt, bestehende Objekte genutzt und Neubauten auf grüner Wiese hintangehalten werden.

„Mit der Investition auf diesem Areal entsteht nicht nur ein Kompetenzzentrum in Offenhausen. Das Vorhaben ist für alle Beteiligten eine klassische ‚Win-Win-Situation‘, die unserer Gemeinde wieder einen Nahversorger bringt!“, sagt Bürgermeisterin Martina Schmuckermayer.

Gemeinsam mit ihrem Team hat sie viel Arbeit und Energie in dieses Projekt investiert. „Vielleicht können wir noch im Herbst den Spatenstich machen. Derzeit laufen die behördlichen Verfahren!“, gibt sich die Bürgermeisterin zuversichtlich.

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Landesrat Markus Achleitner (1.v.li.) und Bürgermeisterin Martina Schmuckermayer machen gemeinsam mit der Eigentümerfamilie Daxl – am Bild Gottfried (2.v.li.) und Roland (1.v.re.) einen Lokalaugenschein auf dem 7.500 m² Areal der ehemaligen Gerberei Kainz.