„Als ÖAAB stehen wir an der Seite aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Viele in Wels-Land pendeln Tag für Tag weite Strecken, ob mit dem Auto oder mit den Öffis. Die höhere Einkommensgrenze bringt ihnen spürbare Entlastung. Mein Appell: Holt euch, was euch zusteht!“ sagt der ÖAAB-LAbg. Michael Weber aus Gunskirchen zur Ausweitung der Fernpendelbeihilfe durch das Land Oberösterreich und ergänzt:
„Unser Landeshauptmann beweist: Oberösterreich tut was!“
Landeshauptmann Thomas Stelzer:
„Dort, wo wir Oberösterreich handeln können, setzen wir auch etwas um. Deshalb haben wir dafür gesorgt, dass künftig mehr Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher als bisher mit der Fernpendelbeihilfe entlastet werden. Wir unterstützen damit gezielt diejenigen, die jeden Tag Leistung für Oberösterreich erbringen und mit PKW oder auch den Öffis in die Arbeit fahren.“
Die Neuerungen bei der Fernpendelbeihilfe:
Ab 1. November erhöht das Land Oberösterreich die Einkommensgrenze für die Fernpendelbeihilfe von 35.000 auf 38.000 Euro steuerpflichtiges Jahreseinkommen. Das entspricht einem Jahresbruttogehalt von rund 52.000 bis 54.000 Euro. Anspruchsberechtigt ist, wer regelmäßig mindestens 25 km zwischen Hauptwohnsitz und Arbeitsort zurücklegen muss, egal ob mit dem Auto oder mit Öffis. Die Beihilfe beträgt je nach Entfernung zwischen 229 und 442 Euro pro Jahr. Bereits abgelehnte Anträge werden nochmals automatisch geprüft.
Oö. Fernpendelbeihilfe – Infos vom Land OÖ (https://www.land-oberoesterreich.gv.at/228391.htm)
- Gefördert werden fernpendelnde Personen, die regelmäßig direkt vom Hauptwohnsitz zum Arbeitsort hin und zurück fahren.
- Achtung: Pendeljahr 2025
- Beantragungszeitraum bis 28. Februar 2027!
- Erhöhung der Einkommensgrenze von 35.000 Euro auf 38.000 Euro
- Die auf Grund einer Einkommensüberschreitung bereits negativ erledigten Ansuchen für das Pendeljahr 2025 werden auf Basis der Erhöhung neuerlich intern geprüft. Eine nochmalige Antragstellung ist in diesen Fällen nicht notwendig.
Positive Anträge bis 29.9.2026
Nr | Bezirk | VWJ 2026 PJ 2025 | |
|
| Positive Anträge | ausbezahlt |
1 | Linz | 550 | € 126 506,01 |
2 | Steyr | 161 | € 37 031,76 |
3 | Wels | 211 | € 48 532,30 |
4 | Braunau am Inn | 535 | € 123 055,84 |
5 | Eferding | 260 | € 59 802,84 |
6 | Freistadt | 1 586 | € 364 797,32 |
7 | Gmunden | 432 | € 99 364,72 |
8 | Grieskirchen | 639 | € 146 976,98 |
9 | Kirchdorf an der Krems | 440 | € 101 204,80 |
10 | Linz-Land | 412 | € 94 764,50 |
11 | Perg | 767 | € 176 418,37 |
12 | Ried im Innkreis | 310 | € 71 303,38 |
13 | Rohrbach | 1 072 | € 246 571,71 |
14 | Schärding | 577 | € 132 716,30 |
15 | Steyr-Land | 357 | € 82 113,90 |
16 | Urfahr-Umgebung | 618 | € 142 146,75 |
17 | Vöcklabruck | 677 | € 155 717,39 |
18 | Wels-Land | 287 | € 66 013,13 |
Summe | 9 891 | 2 275 038,00 | |

