Mit einem saftigen Schweinsbratl starten Abg. z. NR Bgm. Klaus Lindinger und Landwirtschaftskammerrat Markus Brandmayr eine Challenge in den sozialen Medien. Das Ziel: mehr Gusto auf heimisches Schweinefleisch machen und möglichst viele Menschen zum Mitmachen bewegen. Wer nominiert wird, zeigt sein eigenes Gericht und gibt die Aufgabe an drei Personen weiter.
„Jede und jeder von uns entscheidet beim täglichen Einkauf, ob unsere bäuerlichen Betriebe und damit unsere ländlichen Regionen eine Zukunft haben“, sagen Abg. z. NR Bgm. Klaus Lindinger und LKR Markus Brandmayr. „Bei uns ist es ganz einfach, heimische Qualität zu erkennen: Das AMA-Gütesiegel zeigt, dass das Tier in Österreich geboren, aufgezogen, geschlachtet und zerlegt wurde.“
Die Challenge läuft unter dem Hashtag #SauGuat auf Instagram und Facebook. Den Start machen Lindinger und Brandmayr mit einem saftigen Bratl.
Zum Start der Challenge wurden folgende Personen nominiert:
Von Klaus Lindinger:
- Gisela Weiss, Ortsbäuerin von Gunskirchen
- Elisabeth Gneißl, Landtagsabgeordnete und Bezirksbäuerin von Vöcklabruck
- Alexander Bernhuber, EU-Abgeordneter
Von Markus Brandmayr:
- Thomas Reisecker, Obmann der OÖ Schweinebörse
- Petra Wimmer, Ortsbäuerin von Sattledt
- Sabrina Steinmaier, Ortsbäuerin von Eberstalzell
„Die aktuelle Marktlage ist äußerst schwierig. Der Schweinepreiszyklus hat in der Vergangenheit jedoch gezeigt, dass nach schlechten Marktphasen immer wieder gute kommen. Davon bin ich auch jetzt überzeugt!“, betont Markus Brandmayr.
Mit der Schweinefleisch-Challenge wollen Brandmayr und Lindinger einen positiven Beitrag für österreichisches Schweinefleisch in bester Qualität leisten.
Wissen zur aktuellen Marktlage:
Die Marktpreise in Europa befinden sich derzeit im Sinkflug. Aktuell ist zu viel Schweinefleisch am Markt. Massiver Importdruck von Billigfleisch aus anderen europäischen Ländern wie z. B. Spanien und Dänemark drängt wegen fehlender Absatzmärkte in Asien in unsere heimischen Regale.
Die Österreichische Schweinebörse war in Folge gezwungen, den Basispreis für Mastschweine am 28. Oktober auf 1,35 Euro je Kilogramm zu senken.
„Wir Schweinebauern sind Preisschwankungen gewohnt. Auf dem derzeitigen Preisniveau ist aber keine kostendeckende Schweinehaltung mehr möglich. Das geht sich auf die Dauer finanziell nicht aus!“, so Markus Brandmayr, der auf seinem Hof in Eberstalzell Zuchtschweine hält und daher genau weiß, wovon er spricht.
Die europäische Marktlage lasse sich politisch nicht einfach verändern, betont Lindinger.
„Doch die bäuerlichen Interessensvertreter von Bauernbund und Landwirtschaftskammer arbeiten intensiv daran, um der existenziellen Krise in der Schweinebranche entgegenzuwirken.“

