Nicht nur die inspirierende Keynote von Gerhard Kürner, Vizepräsident der AI Upper Austria und CEO of 506.AI, zum Thema „Whats next AI – Signale statt Rauschen“ begeisterte die Wirtschaftstreibenden. Johannes Mayrhofer, Geschäftsführer des Pferdezentrums Stadl-Paura, gab interessante Einblicke zum „Wirtschaftsfaktor Pferd“. Eine kurzweilige Talkrunde mit Unternehmer:innen und ihren Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz rundete den offiziellen Teil des Wirtschaftsbund-Neujahrsauftakt ab. Beim gemütlichen Ausklang und Netzwerken war jedenfalls für ausreichend Gesprächsstoff gesorgt.
Durch den Abend führten Alexander Huber, WKO-Obmann Wels-Land und WB-Bezirksobfrau-Stellvertreter sowie Jörg Pfaffenzeller, WB-Obmann der Ortsgruppe Thalheim-Schleißheim. Es freute sie sehr, WKOÖ-Vizepräsidentin Lisa Sigl und WB-Landesgeschäftsführer Mag. Thomas Mitterhauser beim Neujahrsauftakt begrüßen zu können.
Künstliche Intelligenz geht nicht ohne Fleiß, Blut und Energie
Im Zentrum des Abends stand die Keynote von Gerhard Kürner. Er gab spannende Einblicke in die Entwicklungen der Künstlichen Intelligenz (KI) und deren Anwendungsmöglichkeiten in Unternehmen. Seine Ausführungen zeigten eindrücklich, wie KI als Lösungswerkzeug in der Wirtschaft genutzt werden muss.
„Doch es geht nicht ohne Fleiß, Blut und Energie! Ich muss immer investieren in Prozesse und ohne eigenes Zutun passiert keine sinnvolle Entwicklung im Unternehmen“, betonte der KI-Experte Kürner.
Die enorme Geschwindigkeit der Entwicklung sieht er dabei als eine besonders große Herausforderung. Es gilt die Signale der KI-Entwicklung zu erkennen und diese in strategische Entscheidungen zu integrieren.
In einer kurzweiligen Talkrunde gaben Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Region Einblicke, wo und wie in ihren Betrieben KI genutzt wird. Mit dabei waren WKOÖ-Vizepräsidentin Lisa Sigl (Hoteliere aus Linz), Sophie Gessl (Juniorchefin der Catering-Group)/Lambach), Frederic Twelckmeyer (Geschäftsleiter Fa. Etipro/Pichl bei Wels), Markus Bachmair (Dir. Raiffeisenbank Region Traun-Alm) und Mag. Thomas Mitterhauser (WB-Landesgeschäftsführer). So konnten sich die rund 70 Gäste anhand der Best-Practice-Beispiele einige Anregungen mitnehmen.
Pferdezentrum feiert heuer 200-jähriges Bestehen
Ein besonderer Dank gilt auch Johannes Mayrhofer, Geschäftsführer Pferdezentrum Stadl-Paura, der mit beeindruckenden Zahlen und Fakten aufwartete. 2025 kamen rund 180.000 Besucher:innen zu den vielen Veranstaltungen.
„Wir haben 35.000 Nächtigungen dadurch generiert. Mit Führungen, der monatlichen ‚Hofrunde‘ und ‚Tage der offenen Stalltüren‘ bringen wir das Thema Pferd erfolgreich in die Mitte der Gesellschaft!“, zeigt Mayrhofer das umfassende Engagement dank des motivierten Teams auf.
Auch heuer ist wieder mit einer Vielzahl an Besuchsmöglichkeiten zu rechnen: 2026 feiert das Pferdezentrum sein 200-jähriges Bestehen. (Anm.: Mehr zum „Wirtschaftsfaktor Pferd“ siehe unten)
„Der Wirtschaftsbund Oberösterreich ist das größte Unternehmer:innen-Netzwerk und damit das stärkste Sprachrohr für die Wirtschaft. Das haben wir mit unserem Neujahrsauftakt einmal mehr bewiesen. In Wels-Land starten wir konstruktiv ins Jahr 2026. Die positive Resonanz meiner selbstständigen Kolleginnen und Kollegen freut mich sehr und motiviert uns alle, die Chancen zu nützen und mit Zuversicht die Herausforderungen anzugehen!“, sagt Alexander Huber, WKO-Obmann Wels-Land.
Der Neujahrsauftakt war somit nicht nur ein erfolgreicher Start. Er war auch eine wichtige Plattform für den Austausch und die Vernetzung untereinander. „Gemeinsam gestalten wir die Wirtschaft in unserer Region positiv und aktiv mit“, so Alexander Huber abschließend.
Wirtschaftsfaktor Pferd in Österreich – Inputs von Johannes Mayrhofer:
- generiert 4,15 Mrd. Euro
- Wertschöpfung beläuft sich auf 2,02 Mrd. Euro
- 44.700 Arbeitsplätze – davon 35.400 Vollzeit




